Robert Wareck, “Von Plüshtieren bis Panzern: Die Ausnutzung der Jugend der 12. SS-Panzer Division” [From Stuffed Animals to Tanks] 2010

Pädagogische Hochschule Freiburg

Jugend und Erziehung in Nazi Deutschland

Prof.

Sommersemester 2009/2010

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Plüshtieren bis Panzern:

Die Ausnutzung der Jugend der 12. SS-Panzer Division

Robert Wareck                                                                                    HF: Internationale BWL

Erbprinzenstraβe 17                                                                            HF: Germanistik

Freiburg 79098

Tel: 001-313-808-0060

Email: wareckr1@msu.edu

 

 

Inhaltsverzeichnis

1.      Einleitung2

2.      Vorkriegszeit und die Hitlerjugend2

2.1.   Militarisierung4

3.      Die Entwicklung der 12. SS Panzer Division5

3.1.   Offiziere5

3.2.   Ausbildung7

3.2.1.      Geistiger Aspekt7

3.2.2.      Körperlicher Aspekt8

3.2.3.      Weitere Aspekte9

4.      Einsatz in der Normandie10

4.1.   Massaker im früheren Einsatz11

4.2.   Fanatismus im übrigen Einsatz13

5.      Abschluss14

6.      Literaturverzeichnis16

1. Einleitung

“To the best of Mackay’s recollection, he lost consciousness momentarily from the loss of blood.  When he came to, he saw Brown trying to stand up in response to an order from an SS trooper. Watching out of the corner of his left eye, Mackay saw the SS man suddenly force the stunned North Nova to the ground.  Holding him down with the heel of his boot, the young trooper bayoneted Brown repeatedly, cursing his victim all the while.  Fearing that he might be next, Mackay lay as still as possible in the hope that the German would leave him for dead.  His rage apparently spent by the massacre of Private Brown, the SS man moved on.”[1]

Dieses Zitat beschreibt die Ermordung eines kanadischen Soldaten am 7. Juni 1944, voraussichtlich das erste Kriegsverbrechen der 12. SS-Panzerdivision “Hitlerjugend” im Zweiten Weltkrieg.  War dieses Ereignis einfach eine Tat des Blutrausches auf dem Schlachtfeld?  Oder war es vielleicht ein Personalitätsfehler?  Nein, diese Tat war tatsächlich die Folge eines hochstehenden geistigen und körperlichen Nazi Ausbildungsprogramms.  Der Junge hinter diesem Bajonett, genauso wie seine etwa 18.000 Kameraden, wurde durch seine Erziehung in Nazi Deutschland und seine Teilnahme in der  HJ, durch den Aufbau der 12. SS Division, und durch die geistige und körperliche Ausbildung der Waffen-SS auf Gewalt programmiert.  Diese Hausarbeit wird durch die Benutzung von spezifischen Beispielen und Berichten aus erster Hand, die Folge des Nazi Ausbildungsprogramms zeigen und dass die Kriegsverbrechen, die von der 12. SS-Panzer Division “Hitlerjugend” in der Normandie durchgeführt wurden, tatsächlich die Folge dieses Ausbildungsprogramms waren, und nicht ein Personalitätsfehler des Individuums.

2. Vorkriegszeit und die Hitlerjugend

Als Hitler 1933 an die Macht gekommen ist, waren die zukünftigen Jungen der 12. SS-Panzer Division nur 7 Jahre alt (die groβe Mehrheit wurden im Jahr 1926 geboren).  Als am 1. Dezember 1936 das Gesetz über die Hitler-Jugend erlassen wurde, das die HJ für alle deutschen Heranwachsenden ab dem 10. Lebensjahr als einzige Erziehungsinstitution anerkannte, waren sie genau 10 Jahre alt.  Und als am 25. März 1939 die Jugenddienstpflicht durchgesetzt wurde, mit der Jugendliche gegen den Willen der Eltern, durch die Polizei gezwungen werden konnten in die HJ beizutreten, waren die Jungen höchstens 13 Jahre alt.  Deshalb kann man sagen, dass die Jungen, aus denen nur 4 Jahre später die 12. SS-Panzer Division bestehen sollte, im Groβen und  Ganzen ihr ganzes Leben nicht nur unter der Nazi Regierung, sondern auch genau im Einflussbereich der Hj verbracht haben.  Sie waren inmitten der ersten Gruppen, die verpflichtend in groβen Mengen in der HJ teilgenommen haben, und haben 7 Jahre erlebt, in der sie alle Formen der Nazi Propaganda durchlebt haben.  Ihre Leben liefen parallel mit dem wachsenden Nazi Würgegriff des deutschen Volkes und mit dem wachsendem Radikalismus der Nazi Partei.

Während ihrer Zeit in der HJ erlebte Deutschland im Krieg alles, von einer Reihe von fantastischen Erfolgen bis zu einer Reihe von lähmenden Niederlagen, während derer das deutsche Afrikakorps in November 1942 bei El Alamein besiegt wurde und später fast vom afrikanischen Kontinent verbannt wurde, und während derer die 6. Armee, nach riesigen Vormärschen im russischen Gebiet, am 2. Februar 1943 bei Stalingrad kapitulierte.  Nur in der Niederlage bei Stalingrad allein wurden 91.000 deutsche Soldaten gefangen genommen.  Diese Ereignisse führten zu äuβersten Maβnahmen auf deutscher Seite, die einfach mit der Phrase ‘totaler Krieg’ zusammenzufassen sind.[2] Die Hitlerjugend, und die Erfahrung deren Mitglieder, waren keine Ausnahme von diesen Änderungen.

Die HJ war vor dem Krieg mit ihrem unschuldigen Kusin den Boyscouts sehr ähnlich.  Beide Gruppen haben Aktivitäten in der Natur betont, wie zum Beispiel wandern, camping und schwimmen.  Beide haben die Werte von Gehorsamkeit, Brüderlichkeit, und köperliche Fitness stark betont.  Aber nachdem Hitler seine Macht gefestigt hatte und je länger er an der Macht war, desto extremer sind die Werte der HJ geworden.  Hinter der Fassade von Gesundheit und Kameradschaft und eben vor dem Anfang des Zweiten Weltkriegs, wurden disziplinarische Methoden und Überwachungsmethoden erhöht, um Teilnahme zu erzwingen.[3] Die HJ hat versucht, die Jugendlichen geistig und körperlich für den zukünftigen Kampf der Nazis vorzubereiten.  Sie haben das sowohl durch Freiluftaktivitäten und Sport als auch durch politische Ausbildung gemacht.  Das letztere, politische Ausbildung, hat den Jugendliche 5 wichtige Nazi Ideen vermittelt: dass die deutsche Rasse höherstehend als die ihre Feinde sei; dass jede Rasse in einem Kampf zum überleben sei; dass Krieg der Richter dieses Kampfes sei; dass durch Krieg das Individuum seelisch verbessert sei; und dass das Individuum nur ein Instrument des Staates sei.[4] Um diese Prinzipien zu vertiefen, waren die Jugendliche absichtlich von ihren Eltern und Familien getrennt und weiter in die Gruppe integriert.  Der Einfluss des Elternteils wurde mit dem Einfluss der Nazi Partei ersetzt, um blinde Gehorsamkeit zum Führer zu schaffen.  Diese 5 Nazi Prinzipien und blinde Gehorsamkeit zum Führer sind auf der HJ Fahne ganz deutlich zu sehen: Wir wurden geboren, für Deutschland zu sterben.

2.1 Militarisierung

Obwohl die HJ vom Anfang an Nazi Ideale unterrichtet hat, ist sie nur nach dem Anfang des Krieges wirklich para-militärisch geworden.

“Contrary to the widely-spread belief, there was no pre-military training during peace time in the Hitlerjugend.  The Reichsjugendführer of the time, Baldur von Schirach, had refused it quite determinedly and put special emphasis on the artistic education of the boys and girls.  The field and track sporting events which were carried out had nothing to do with military training.  They were really sport activities which, of course, served to increase physical fitness and to promote personal growth.”[5]

Als der Krieg angefangen ist, hat Schirach zunehmend die Kontrolle der HJ verloren.  Endlich im Jahr 1940 hat Arthur Axmann die Kontrolle der HJ übernommen.  Sofort begann er die damals 800.000 Menschen starke Organisation zu ändern, damit die bei den Kriegsanstrengungen helfen könnten.  Die Jugendlichen arbeiteten in den Waffenfabriken und in Krankenhäuser und haben im Laufe des Krieges, Trümmer der zerstörten Städte aufgeräumt und Flak Batterien operiert.  Auch wichtig ist, dass die HJ zunehmend vom Militär geführt wurde und dass die Ausbildung der HJ geändert wurde.  “During the war, only in 1942, was pre-military training for the 16 to 18 year old boys introduced.  It was exclusively in the hands of the Hitlerjugend leaders who had been wounded serving as officers and noncoms in the armed forces, and who had been assigned to the Hitlerjugend for this purpose.”[6] Die Intensität der körperlichen Betätigung wurde erhöht und das Schieβen von kleinkalibrigen Gewehren wurde vorgestellt.  Dass von Anfang an die zukünftigen Mitglieder der 12. SS-Panzer Division programmiert wurden, dem Führer bedingungslos zu gehorchen und beigebracht bekamen, dass ihre Leben wertlos waren, denn sie existierten nur als Instrument des Staates, in Verbindung mit den Tatsachen, dass ab einem jungen Lebensalter der Einfluss des Elternteils abwesend war und mit militärische Anwesenheit ersetzt wurde  und das sie trainiert wurden, körperlichen Schmerz zu ertragen, und mit Waffen ausgebildet wurden, hat eine gefährliche Kombination von grundlegenden Eigenschaften geschaffen, von der die SS später aufgebaut wurde.

3. Die Entwicklung der 12. SS Panzer Division

Direkt wegen derselben Niederlagen und folgender Verzweifelung, die zum ‘totalen Krieg’ und zu den Änderungen in der HJ führten, wurde die Idee, eine Division ausschlieβlich aus 16 und 17 jährigen Hitlerjugend, geboren.  Es war wahrscheinlich die Idee von SS-Gruppenführer Gottlob Berger, Chef des SS-Hauptamts, der für den Ersatz der SS verantwortlich war.  “The division was to be a symbol of the willingness of the German youth to sacrifice itself and of its will to achieve victory.”[7] Am 10 Februar 1943, fast genau eine Woche nach der Kapitulation bei Stalingrad, erteilte Hitler Erlaubnis, diese beispiellose Division zu verwirklichen. Sofort wurde mit der Durchführung begonnen und SS-Standartenführer Fritz Witt wurde gewählt, um die Division zu führen.  Mit nur 34 Jahre war Witt wahrscheinlich der älteste Mensch der Division.

3.1  Offiziere

Vom Anfang an war die Division von einem Mangel an Personal und Ausrüstung geplagt.  Während März 1943 hat die Division durch Freiwillige ihre Quote von 20.516 Personalmitgliedern fast erreicht, sie war aber dem Standard noch nicht entsprechend.  Deswegen wurde Zwangsrekruitierung durchgeführt.[8] Die Division hatte auch eine kritische Mangel an Offiziere, und es ist kein Geheimnis warum.  Deutsche Opferzahlen aus dem Jahr 1943 zeigen, dass Waffen-SS Offiziere etwa zwei mal so schnell getötet oder verwundet wurden als sie wieder ersetzt werden konnten.[9] In den nächsten Paar Wochen wurden, als Lösung, kampferfahrene Offiziere und Unteroffiziere der 1. SS-Panzer Division ‘Leibstandarte’ in die 12. SS verlegt.

Der Einfluss, den diese Offizere und Unteroffiziere auf die junge HJ-Rekruten und die Division haben sollten, kann nicht genug hervorgehoben sein.  Sie brachten mit sich eine Kombination von Fanatismus, Brutalität, und Kriegserfahrung, die selten so gesehen wurde.  Von 90 Offizieren der 12. SS, waren alle, auβer 3, Mitglieder der Nazi Partei.  Von diesen 87 Parteimitgliedern sind, trotz ihrem durchschnittlichen jungen Alter (29), eine erstaunliche Zahl (41%) der Nazi Partei schon beigetreten, bevor Adolf Hitler im Januar 1933 an die Macht gekommen war.  Als wenn das nicht genug wäre, weitere 17% waren mal Mitglieder der SS-Totenkopfverbände und 6% wurden entweder in einem Konzentrationslager (Dachau, Mathausen etc,) ausgebildet oder haben dort gearbeitet.  Von denselben 90 Offizieren sind 62 von der 1. SS Division ‘Leibstandarte’ gekommen.[10] Das war kein Zufall.  Die 1. SS Leibstandarte Division war eine der schonunglosesten Divisionen, die jemals in der Welt existierten.  Sie waren für ihren Wagemut auf dem Schlachtfeld und ihren Fanatismus bekannt. Es ist grob geschätzt, dass sie zwischen 1940 und 1945 5.000 Kriegsgefangene ermordet haben.[11] Die meisten Kriegsverbrechen wurden ohne Zeugen oder Hinweise in der Weite der russischen Steppe begangen. 100 britische Kriegsgefangene wurden bei Dunkirk im Jahr 1940 und über 150 U.S. Soldaten vier Jahre später  bei Malmedy und Stavelot durch Hände der ‘Leibstandarte’ umgebracht. Diese Offiziere haben die Nazi Ideale, die der HJ schon beigebracht wurden, im engsten Sinne des Wortes, verkörpert.  Sie sollten jetzt, frisch vom barbarischen und gnadenlosen Kampf an der Ostfront, diese 16- und 17-jährige ausbilden, ihnen etwas beibringen und Vorbilder sein.

Wie schon erwähnt, diese Offiziere waren meistens kampferfahrene Männer und mehrfach ausgezeichnet.  94% Prozent der Offiziere hatten Kriegserfahrung und 86% von ihnen dienten an der  Ostfront.  78% wurden mit beeindruckenden Auszeichnungen ausgezeichnet.  Unter anderem waren 72 Eiserne Kreuze 2. Klasse, 48 Eiserne Kreuze 1. Klasse, 18 Deutsche Kreuze im Gold, 14 Ritterkreuze des Eisernen Kreuzes, 4 Ritterkreuze des Eisernen Kreuzes mit Eichenblättern, und ein Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenblättern und Schwerter zu sehen.[12] Die 17-jährigen hatten vor diesen Offizieren Ehrfurcht.  Sie wurden für echte Helden gehalten.  Deswegen wurde allem, was sie gesagt haben, bedingungslos gefolgt.  Alle beigebrachten Ideale, die diese Männer völlig verkörperten, wurden dadurch noch weiter verinnerlicht.  Denn sie waren in allen verantwortlichen Stellungen noch einflussreicher und haben nicht nur die Jungs wirklich nachhaltig beeindruckt, sondern auch zum Fanatismus und zur Mitleidslosigkeit der ganzen Division beigetragen.  “Through their Herculean efforts, almost twenty thousand teenaged Hitler Youth recruits were moulded with remarkable speed into a cohesive, motivated, and highly skilled fighting force.”[13]

3.2  Ausbildung

Erst im Mai 1943 ist die Hitlerjugend in die Waffen-SS eingetreten, um ihre Ausbildung anzufangen.  Vom Anfang an war es deutlich, dass ein besonderes Trainingsprogramm für die Jugend der Division erforderlich war.

“…the German High Command perceived these potential young soldiers as immature recruits, and this led the SS to train them rather differently from its other personnel and to impose unique conditions of service on them.  For example, the teenagers received enhanced high calorie food rations to boost what the SS instructors considered to be their modest levels of physical robustness.  In addition, the SS authorities banned the teenage recruits from drinking alcohol, from smoking either cigarettes or tobacco, and from having sexual relationships until their 18th birthday.  Indeed, in lieu of the standard army alcohol ration, the teenagers received a sweet ration.”[14]

3.2.1  Geistiger Aspekt

Der geistige Aspekt der Ausbildung war wohl durchdacht und methodisch.  Die zwei Hauptziele waren aber etwas widersprüchlich: die Überwindung der Unreife der Jungen und gleichzeitig die Ausnutzung der Unreife.  Weil der Jugend schon fast genug Nazi Propaganda für ihr gesamtes Leben beigebracht wurde, war die Reservierung eines groβen Teils der Ausbildung für Indoktrination eigentlich nicht erforderlich.  Ein kleiner Teil war aber für die Entstehung eines Hasses gegen Feinde reserviert.  Es war nicht schwer umzusetzen.  Zu dieser Zeit hatten eine groβe Menge der Jungs Brüder, die im Krieg gefallen waren, oder Eltern, die durch die Bombardierung der deutschen Städte umgebracht worden waren.  Die politischen Offiziere haben der Jugend Geschichten über den Feind und die Bombardierung erzählt und Fotos gezeigt, und dadurch mit Absicht einen besonderen Hass eingeträufelt.  Aber den Rekruten wurde nicht nur beigebracht, den Feind zu hassen, sondern auch einen besonderen Kampfgeist zu haben.

“…the German soldier … strove to overcome the shortages and disadvantages of his side through great personal skill and use of occasionally superior weapons and a special courage.  The men were trained in that spirit.  They did not receive directions on how and when they were supposed to surrender as prisoners but rather on how to fight best.  The instructors attempted to develop in the men a feeling of responsibility for their weapons, equipment, their vehicles, Panzers and armored personnel carriers.”[15]

Dadurch waren die Jungs hochmotiviert und sind, durch die Kombination einer Mitgliedschaft in einer radikalen Division und der Schaffung von einem besonderen Hass für den Feind, erbarmungslos geworden.

Noch einmal, im Rahmen des geistigen Aspekts der Ausbildung, haben die Offiziere und Unteroffiziere eine besondere Rolle gespielt.  Fritz Witt’s Methode war besonders auf das Verhähltnis zwischen Offiziere und Rekruten bezogen.  Die Offiziere waren aufgefordert, besonders verbunden mit den Jungs zu werden und fast eine elterliche Stellung zu beziehen. Sie wurden auch mit ihren Rekruten während der Ausbildung untergebracht.  Fast ohne Familie ist es kein Wunder, dass die Offiziere von den Jungs fast als Väter und Brüder angesehen wurden.  Ein sehr bekanntes Beispiel ist SS- Sturmbannführer Bernhard Krause, der einfach nur ‘Papa’ genannt wurde.  Durch die Entstehung dieser Verhältnisse wurden die fanatischen Kriegsverbrecher, die schon wegen ihren Auszeichnungen als Helden gesehen wurden, ganz in der Nähe der Jungen untergebracht, und wurden deswegen noch einflussreicher.  Wegen dieser besonderen Art der Ausbildung herrschte zwischen den Jungs und ihren Vorgesetzten sehr großer Zusammenhalt.

3.2.2  Körperlicher Aspekt

Der körperliche Aspekt der Ausbildung war auch besonders zugeschnitten auf die Jugend der HJ.  Langsam schleichend wurden die Situationen oft an realistische Schlachtfeldzustände angeglichen.  Das heiβt, dass ewige Märsche mit Wettbewerben, Waffenzerlegen, Hindernisparcouren und Übungen mit Gefechtsmunition ersetzt wurde.  Das heiβt aber nicht, dass die Ausbildung nicht brutal war.   Für die HJ, “their preliminary courses at the Hitler Youth’s military instruction camps, it turned out, had largely been a farce.  As described in the overly generous assessment of the division’s historian, the courses had done little more than ‘inculcate the basics of military service, harden the youths physically, and help to ease the transition from civilian to military life.’”[16] Fritz Witt hat seiner Division alles abverlangt.  Bis zum 3. April 1944 sind 15 Rekruten gestorben, die Merheit in Traininungsunfällen.[17] Dadurch sind die Jungs körperlich und geistig zäh geworden, und haben kein Erbarmen erwartet oder gehabt.  Weiterhin, durch den politischen Teil der Ausbildung, durch den plötzlichen Übergang von HJ zur SS, und durch die Anstrengung der Ausbildung wurde das Ziel erreicht, die Unreife der Jugend gleichzeitig auszunutzen und zu überwinden.

3.2.3  Weitere Aspekte

Die Fachausbildung war auch groβartig. “Great emphasis was placed on learning camouflage techniques, night-fighting tactics, and the science of intercepting enemy communications.  Though it could not have been foreseen at the time, such training would return great dividends in the close-quarter, defensive combat that was to characterize much of the fighting in Normandy.”[18] Es war aber auch weit entfernt von dem Schieβen der kleinkalibrigen Gewehre wie in der HJ.  Die Jugend wurde mit Standardgewehren, Maschinenpistolen, Maschinengewehren, Mörsern, Panzerbüchsen, Panzerabwehrkanonen, Fliegerabwehrkanonen, Halbkettenfahrzeugen, Panzern, und Jagdpanzern ausgebildet.  Sie alle mussten an spezifischen Kursen teilnehmen, damit sie ihre spezifischen Aufgaben am Besten ausführen konnten.  Trotz dem anfänglichen Mangel an Ausrüstung war die Division mit der Zeit ihres Einsatzes eine der best ausgerüsteten Divisionen des Krieges.  Das war auch kein Zufall.  Am 3. November 1943 ist ein wichtiges Ereigniss für die 12. SS passiert.  An diesem Tag ist Führerweisung Nr. 51 erschienen:

Der harte und verlustreiche Kampf der letzten zweieinhalbe Jahre gegen den Bolschewismus hat die Masse unserer militärischen Kräfte und Anstrengungen aufs Äußerste beansprucht… Die Gefahr im Osten ist geblieben, aber eine größere im Westen zeichnet sich ab: die angelsächsische Landung! Im Osten lässt die Größe des Raumes äußersten Falles einen Bodenverlust auch größeren Ausmaßes zu, ohne den deutschen Lebensnerv tödlich zu treffen.   Anders der Westen! Gelingt dem Feind hier ein Einbruch in unsere Verteidigung in breiter Front, so sind die Folgen in kurzer Zeit unabsehbar… Ich habe mich daher entschlossen, seine Abwehrkraft zu verstärken, insbesondere dort, von wo aus wir den Fernkampf gegen England beginnen werden. Denn dort muss und wird der Feind angreifen, dort wird … die entscheidende Landungsschlacht geschlagen werden… Dazu befehle ich:… Beschleunigte waffenmässige Auffüllung der SS-Pz. Gren. Div. “H.J”…[19]

Nicht nur hat diese Erklärung die Intensität geändert, mit der die 12. SS ausgebildet wurde, es hat bestimmt die Art beeinflusst, mit der die 12. SS in der Normandie kämpfte.  Denn der Führer, der Gott dieser Jugend, hat im Prinzip gesagt, dass ein Nichtaufhalten der Invasion im Westen, das Ende des Krieges bedeuten könnte. Dadurch hat er der Jugend noch mehr Motivation gegeben, um rücksichtslos zu kämpfen.  Zusammen mit der Propaganda der HJ, dem Fanatismus der Offiziere der Division, der Entstehung eines besonderen Kampfgeistes während der Ausbildung, und der Anstrengung der Ausbildung, hat diese Erklärung garantiert, dass die Jugend der 12. SS-Panzer Division ‘Hitlerjugend’ mit äuβersten Motivation, Erbarmungslosigkeit und Fanatismus in der Normandie kämpfen würden.  Weiterhin, mit der Steigerung der Zahl und Qualität der Ausrüstung der Division, hat sie der Division die Möglichkeit gegeben, genauso kämpfen zu können.

Am 16. März 1944 wurde die Division als Einsatzbereit erklärt.  Um dieses Ereigniss zu feiern, wurde die Verpflegung der Jungs von Süβigkeiten bis Zigaretten veranlasst.  Endlich im April 1944 wurde die Division von Belgien  in die Normandie versetzt, wo Kampfmanöver fortgesetzt wurden.  Knapp zwei Monate später passierte die erwartete Invasion.

4.     Einsatz in der Normandie

Wegen Verspätungen des Führungsstabes am 6. Juni wurde der Division erst Spätnachmittags befohlen sich zu bewegen, und dann war die Bewegung von Flugzeugen der Allierten ununterbrochen behindert.  Deswegen war es der Division nicht gelungen, bis 7. Juni anzugreifen.  Es war hier im ersten Einsatz geplant, dass die ‘Baby Division’ (von allierter Propaganda so genannt) zum ersten Mal ihren Kampfgeist und ihren Fanatismus zeigt.

4.1  Massaker im früheren Einsatz

Am 7. Juni erwarteten die Kanadier am‘Juno Beach’ mit dem Sonnenaufgang einen Gegenstoβ.  Als es klar geworden ist, dass kein Gegenstoβ kommen würde, ist die Infanterie vorgerückt.  Dabei haben sie ihre Flanke dort aufgestellt, wo dann die Panzer der 12. SS angegriffen haben.  Es war der 12. SS gelungen, den Angriff zu verhindern und die kanadischen Truppen einzukesseln.  In einem Dorf namens Authie, wurden Teile der kanadischen North Nova Scotia Highlander Division eingekesselt.   Das folgende Zitat bescheibt aus erster Hand einen späteren Zusammenstoβ mit der 12. SS, aber die Szene bei Authie war ohne Frage ähnlich:

“They fought like lions on both sides, so that the dead lay corpse by corpse…The Commandos lie dead in rows beside the dead SS. …Here we see a Commando and an SS man, literally dead in each other’s arms, having slaughtered each other. There, a German and a Canadian tank have engaged each other to destruction… And then near the church, as the advance guard of C Company and the carriers turn the corner, there are three Germans. Only three. But one of them instantly draws his pistol and hits one of our men. A Bren gunner kills two of the three SS men, but the survivor gets away. Now we understand with what kind of fanatic we have to deal.”[20]

Keine Gnade war erwartet, keine wurde gegeben.  Aber ein spektakulärer deutscher Sieg und die Reputation der 12. SS-Panzer Division wurde kurz danach ewig von den folgenden Ereignissen getrübt.  Es war hier, wo die brutale Aufrüstung von Private Brown, welche am Anfang dieser Hausarbeit zitiert wurde, passiert ist.  “Despite its seemingly isolated nature, the murder acted like a spark to the smoldering anger of the SS troops.  After the killing of Private Brown, the brutality and violence with which Canadian prisoners were rounded up escalated out of control. Already trigger-happy… men went on a rampage, killing randomly, savagely, maniacally.”[21] Soldat William Nichol wurde ermordet, als ihm mit seinem eigenen Gewehr sein Schädel von einem SS-Offizier eingeschlagen wurde.  In schneller Abfolge wurden acht weitere Soldaten ohne Provakation exekutiert.  Leichen wurden in der Straβe aufgereiht, damit sie mit Panzern verstümmelt werden konnten.  Die anderen wurden dann gefangen genommen und nach dem SS Stab, Abbaye d’Ardenne, eskortiert.  Alle wurden dann weiter evakuiert, auβer zehn, die zurückgehalten wurden, um verhört zu werden.  Als es klar geworden ist, dass die zehn Kanadier nicht kapitulieren würden, wurden sie abgeführt. Vom Sachbeweis ist es bekannt, dass die ersten Sechs mit stumpfer Gewalteinwirkung auf dem Kopf ermordet wurden, die letzte Vier mit einem Einzelschuss in den Kopf.[22]

“Although many of the murders had been committed after the initial clash of arms between the 12th SS and the 3rd Canadian Infantry division, and so might be understood…as a product of the unchecked emotions of young and inexperienced troops…the Abbaye d’Ardenne killings were cold, calculated, and systematic…they were Leibstandarte methods rearing their ugly heads all over again.”[23]

Die letzte Ermordung am 7. Juni ist später am Abend passiert.  Feldprediger Walter Brown war in einem Jeep mit zwei anderen Soldaten, als sie in der Dunkelheit die Orientierung verloren.  Sie wurden von einem Spähtrupp der 12. SS entdeckt und ihen wurde befohlen, den Jeep zum Halten zu bringen. Sie haben den Befehl befolgt und als sie aus dem Jeep hinausgestiegen sind, hat der Spähtrupp Feuer eröffnet.  Dadurch wurde ein Soldat sofort getötet und einer verwundet, aber Feldprediger Brown war unberührt.  Kurz bevor er in Ohnmacht gefallen ist hat der verwundete Soldat, der als Toter zurückgelassen wurde, beobachtet, wie Brown näher an die Deutschen mit erhobenen Händen getreten sei. “Indeed, his fate was not confirmed until several weeks later, when elements of a British armoured unit stumbled upon his body.  … the corpse… had been left unburied not far from where the three Canadians had run into the German patrol… the forensic evidence…indicated that he had been killed by a single bayonet thrust through the heart…”[24] Diese Ermordung im Besonderen zeigt, gerade weil ein Feldprediger Opfer war, gerade weil es nicht nach einer Schlacht passiert ist, und gerade weil der Feldprediger persönlich erstochen wurde, wie rücksichtslos die 17-jährige Jugend nach ihrer Ausbildung war.

Insgesamt wurden 37 kanadische Kriegsgefange am 7. Juni ermordet.  Am 8. Juni wurden 7 weitere Kriegsgefangene zum Abbaye d’Ardenne gebracht, verhört und ausgeführt. Am gleichen Tag wurden 35 Kriegsgefange in der Nähe von Fonteay-le-Pesnel per Maschinengewehr umgelegt.  Drei Tage später wurden noch 3 Kriegsgefangene erbarmungslos ermordet.  Schätzungsweise 1 von 7 kanadische Soldaten, die in der Normandie in den ersten 6 Kampftagen getötet wurde, wurde nicht im Gefecht getötet, sondern in Gefangenschaft zu Händen von der Jugend der 12. SS (147 von 1017).[25] Nicht nur die Tatsache, dass ein Feldprediger, Zivilisten, und eine groβe Menge von unbewaffneten Soldaten umgebracht wurden, sondern auch die absichtliche and kalkulierte Art und Weise, auf der diese Menschen ermordet wurden, konnte nur Folge einer langen, durchdachten, und effektiven Gehirnwäsche sein.

4.2 Fanatismus im übrigen Einsatz

Am 16. Juni wurde Fritz Witt getötet und durch Kurt Meyer ersetzt.  Für Witt war der Krieg vorbei, für die Jugend der 12. SS war es aber nur der Beginn.  Wochenlang wurde Krieg um die Stadt Caen geführt.  Die 12. SS war immer ohne Luftsicherung unterwegs und in der Unterzahl, wie zum Beispiel am 25. Juni während ‘Operation Epson’, als die Engländer mehr als 600 Panzer und 60.000 Truppen gegen die 250 Panzer und eine ähnliche Ratio von Truppen der 12. SS hatten.[26] Trotzdem hat die Jugend der 12. SS bis zum 6. August ausgehalten und dadurch den Engländern das Ziel des ersten Tages, nämlich der Invasion, für 2 Monate verweigert.  Während so einer Not, kehrte die Jugend zu den Grundlagen ihrer Ausbildung zurück.  Kein Meter Land wurde ohne Kampf aufgegeben und die Jugend und Offiziere haben als eine einzelne Einheit, fast wie eine Familie, grausam gekämpft.   “The unusual closeness of these bonds was demonstrated repeatedly during the Normandy campaign, when young Hitlerjugend soldiers took significant risks to rescue the corpses of their fallen leaders from the battlefield, despite encountering heavy enemy fire.”[27]

Nach dem Verlust von Caen, haben sie gekämpft, um die Eroberung von Falais zu verhindern, und somit zwei Deutsche Armeen zu retten.  Es ist ihnen gelungen, aber mit hohen Verlusten.

“By September 4, 1944 the fighting strength of the division was enlarged again to 600 men from the 200 who slipped out of the pocket, but the sum and substance of its effectiveness had been destroyed. Eighty percent of the original combat personnel had been annihilated, and similar losses had been sustained by the support troops. The Division lost 80 percent of its tanks, 70 percent of its armored vehicles, 60 percent of its artillery and mortars and 50 percent of the rest of its vehicles.”[28]

Es war der Division nie gelungen, sich nach der Schalcht in der Normandie wiederaufzubauen.  Die Division hat zwar wieder in der Ardennenoffensive teilgenommen, sie war aber nur ein Schatten ihrer selbst.  Am 8. Mai 1945 haben sich 10.000 Überlebende der Division und ein einziger Panzer gefangen gegeben.[29] Letzten Endes war die Division selbst Opfer ihres Fanatismus und ihrer Ausbildung.

5.     Abschluss

Ab einem jungen Alter war die Jugend der 12. SS mit Fanatismus und Intoleranz aufgezogen.  Sie wurden von den Familien getrennt und ihnen wurden Nazi Ideale in der HJ beigebracht, vielleicht mit dem wichtigsten Grundsatz, dass der Mensch als Instrument des Staates existiere und deswegen ein einzelnes Leben nicht wichtig sei.  Sie waren oft mit körperlichem Schmerz konfrontiert und dadurch gestählt, etwas was in der Ausbildung der Waffen-SS weitergeführt wurde.  Denn für diejenigen, die schon lange von der Familie getrennt waren, war es nur natürlich, dass sie ihre Kameraden, Offiziere, und den Militärdienst als Familie angesehen haben.  Deswegen war das Konzept der Vermittlung durch fanatische Offiziere, die in engem Kontakt mit der Jugend standen, noch einflussreicher.  Weiterhin wurden die Jungs direkt von Hitler selbst angeheizt, die Invasion bis zum letzten Mann aufzuhalten, weil der Krieg völlig davon abhängig sei.  Wenn man alles in Betracht zieht, sind die Kriegsverbrechen in der Normandie wirklich keine Überraschung und es wird klar, dass die nicht wegen einer leichtsinnige Tat, einer Kampfbegeisterung, einem Personalitätsfehler oder anderem Unsinn passiert sind.  Die Jugend der 12. SS-Panzer Division ist einfach ein fürchterliches Beispiel, das zeigt was passiert, wenn Menschen vielfältig programmiert sind.  Sie haben allein am ersten Kampftag, teilweise einkalkulierend und systematisch aber immer ohne Herausforderung, fast 40 unbewaffnete Menschen ermordet.  Die Jugend der 12. SS hat dann für  weitere zwei Monate Kriegsverbrechen durchgeführt und wild, erbarmunglos und hartnäckig gekämpft, bis sie fast alle ausgerottet waren. “In the process, they ensured that the 12 SS would shed the nickname ‘Baby Division’ for one far more appropriate and enduring.  As a result of its crimes, the 12th SS would come to be known and feared, by friend and foe alike, as the ‘Murder Division’.”[30]

 

 

 

6.     Literaturverzeichnis

·      Führerweisung Nr. 51, 3.11.1943, URL: http://www.museumscenterhanstholm.dk/ viden_om/dokumenter_1940-45/uddrag_af_ktb_oberkommando_der_ wehrmacht/?PAGE=939 (Stand:26.6.2010).

·      Hughes, Matthew/ Johnson, Gaynor: Fanaticism and Conflict in the Modern Age, New York 2005.

·      Lepage, Jean-Denis: Hitler Youth 1922-1945. An Illustrated History, North Carolina 2009.

·      Margolian, Howard: Conduct Unbecoming. The Story of the Murder of Canadian Prisoners of War in Normandy, Toronto 1998.

·      Meyer, Hubert: The 12th SS. The History of the Hitler Youth Panzer Division: Volume 1, Pennsylvania 2005.

·      Rempel, Gerhard: Battle of Caen. The Stalingrad of the Hitler Youth (2000), URL: http://mars.wnec.edu/~grempel/tours/normandy/battle.html (Stand: 26.6.2010).

·      Vercamer, Arvo: 12. SS-Panzer-Division Hitlerjugend (2010), URL: http://www.axishistory.com/index.php?id=1963 (Stand: 26.6.2010).


[1] Margolian, Howard: Conduct Unbecoming. The Story of the Murder of Canadian Prisoners of War in Normandy, Toronto 1998, S. 58

[2] Meyer, Hubert: The 12th SS. The History of the Hitler Youth Panzer Division: Volume 1, Pennsylvania 2005, S. 2

[3] Lepage, Jean-Denis: Hitler Youth 1922-1945. An Illustrated History, North Carolina 2009, S. 124

[4] Hughes, Matthew/ Johnson, Gaynor: Fanaticism and Conflict in the Modern Age, New York 2005, S. 2

[5] Meyer, Hubert, S. 12

[6] Ders., S. 12

[7] Meyer, Hubert, S. 2

[8] Hughes, Matthew/ Johnson, Gaynor, S. 81

[9] Margolian, Howard, S. 12

[10] Margolian, Howard, S. 13-14

[11] Ders., S. 14

[12] Ders., S. 13

[13] Ders., S. 15

[14] Hughes, Matthew/ Johnson, Gaynor, S. 82

[15] Meyer, Hubert, S. 29

[16] Margolian, Howard, S. 9

[17] Hughes, Matthew/ Johnson, Gaynor, S. 83

[18] Margolian, Howard, S. 10

[19] Führerweisung Nr. 51, 3.11.1943, URL: http://www.museumscenterhanstholm.dk/ viden_om/dokumenter_1940-45/uddrag_af_ktb_oberkommando_der_ wehrmacht/?PAGE=939 (Stand:26.6.2010).

[20] Rempel, Gerhard: Battle of Caen. The Stalingrad of the Hitler Youth (2000), URL: http://mars.wnec.edu/ ~grempel/tours/normandy/battle.html (Stand: 26.6.2010).

[21] Margolian, Howard, S. 59

[22] Ders., S. 69

[23] Ders., S. 74

[24] Margolian, Howard, S. 64

[25] Ders., S. 123

[26] Rempel, Gerhard.

[27] Hughes, Matthew/ Johnson, Gaynor, S. 83

[28] Rempel, Gerhard.

[29] Vercamer, Arvo: 12. SS-Panzer-Division Hitlerjugend (2010), URL: http://www.axishistory.com/ index.php?id=1963 (Stand: 26.6.2010).

[30] Margolian, Howard, S. 70

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